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Was können wir von Goethe mit seinem Zitat „Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem zuknüpfen nicht zu Rande“ bei Vorträgen und Präsentationen lernen? |
Das ist uns allen schon passiert! Frühmorgens verwechseln wir mit dem Knopf das erste Knopfloch und erkennen den Fehler erst beim letzten Knopfloch. Goethe hat uns mit seinem Zitat eine wunderbare Eselsbrücke mitgegeben, um immer daran zu denken wie wichtig der Start bei Präsentationen und Vorträgen ist. Die erste Minute ist entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg Ihrer Präsentation. Wie können Sie sicherstellen, dass Sie nicht schlecht starten? Halten Sie konsequent folgende Verhaltensregeln ein:
Keine Entschuldigungen„Meine Damen und Herren, ich möchte damit beginnen, Ihnen zu sagen, dass ich kein guter Sprecher bin. Ich bin unglaublich nervös ….“ Starten Sie nicht mit einem WitzOft wird empfohlen zur Aufmunterung des Publikums mit einem Witz zu starten. Das kann Ihren ganzen Präsentationserfolg zerstören! Gehen Sie sehr sorgsam mit Witzen in einer Präsentation um. Vor allem, wenn Ihnen das Publikum unbekannt ist. Manche Zuhörer können Ihren Scherz anstössig, beleidigend oder einfach nicht lustig finden. Der Witz wirkt nicht als „Eisbrecher“ sondern verstärkt die Distanz zum Publikum. Wenn Sie Ihre Zuschauer am Start auf dem falschen Fuss erwischen, wird es schwierig Sie wieder ins Boot zu holen. Eine bessere Möglichkeit, um eine Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Publikum aufzubauen ist eine Geschichte aus dem Leben zum Thema zu erzählen. Wenn Sie diese Geschichte noch mit eigenen Erfahrungen oder Anekdoten kombinieren können, gelingt der Start bedeutend besser. Reden Sie nicht um den heissen Brei herum„Bevor ich mit dem Vortrag beginne, möchte ich mich bei einigen Leuten für die Einladung bedanken.“ Halten Sie solche Eröffnungen möglichst kurz! Wenn Sie eine oder zwei Personen erwähnen, mag das in Ordnung sein. Vergessen Sie jedoch nicht, dass bei langen Begrüssungsrunden das Publikum nicht zuhört, oder ein grosser Teil davon sich nicht darum kümmert. Solche Einstiege sind eine Verschwendung von wertvoller Zeit. Ihr Publikum ist Ihnen dankbar, wenn Sie schnellstmöglich zum Thema Ihres Vortrages kommen. |
Veröffentlicht am 16. Februar 2009 • Autor: Hansjörg Schneider • Kategorie: Präsentieren
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